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Grubenwasser-Ruhr

Eine möglichst klimafreundliche Energieversorgung im Ruhrgebiet durch die Nutzung von Wärme aus Grubenwasser ist Gegenstand des Projektes Grubenwasser-Ruhr (GW-Ruhr). Dabei sollen in erster Linie die vorhandenen Wärmepotenziale an solchen Standorten genutzt werden, an denen auch zukünftig dauerhaft Grubenwasser gehoben werden muss.Die Auswahl der hierfür potenziell geeigneten Grubenwasseraustrittstellen wird insbesondere anhand ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte erfolgen, um so die Grundlage für die Investitionsplanung und spätere Umsetzung an den einzelnen Standorten zu legen. Hierbei spielen neben der Herausarbeitung der aus technisch-planerischer Sicht sinnvollsten Lösungen vor allem auch der Einbezug und die Kooperation mit den potenziellen Wärmeabnehmern vor Ort eine wesentliche Rolle für einen späteren Erfolg. Am Ende der ersten von 2016 bis 2019 laufenden Projektphase sollen entscheidungsreife Umsetzungskonzepte an ausgewählten Standorten stehen. Im Anschluss daran sind die Umsetzung sowie das spätere Betriebsmonitoring geplant.Die Leitung und Koordination des Projekts erfolgt durch den Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft der Ruhr-Universität Bochum (LEE). Das Unternehmen Eimer Projekt Consulting (EPC) verantwortet die strategische Kontaktanbahnung sowie den dauerhaften Einbezug der potenziellen Wärmeabnehmer mittels geeigneter Beteiligungsformate. Die RAG AG als Standorteigner wird vor allem die Umsetzungs- und Investitionsplanungen unterstützen, während die DMT GmbH & Co. KG zusammen mit dem LEE für die technischen Planungsarbeiten zuständig ist.